Winterbekleidung und Winterhandschuhe
Die Räumschicht beginnt nachts, dauert Stunden und wechselt ständig zwischen Fahrzeugkabine und Streuarbeit im Nassschnee. Diese Unterkategorie führt Winterjacken, Thermohosen, gefütterte Warnschutzkleidung und Winterhandschuhe für genau diesen Wechsel. Das Sortiment ist auf RoadPartner bereits gelistet.
Auf BauhofPartner wird es mit dem Start der Plattform freigeschaltet. Bis dahin finden Sie die Produkte auf RoadPartner, der Schwesterplattform für den Straßenbau.
Auf RoadPartner ansehenWas in diese Kategorie gehört
- Winterjacken gefüttert und mit wasserdichter Außenlage für Dauerregen und Nassschnee.
- Thermohosen und Winterlatzhosen für Arbeiten bei Frost.
- Gefütterte Warnschutzkleidung für Nachteinsätze im Verkehrsraum.
- Winterhandschuhe mit Kälteschutz und griffiger Beschichtung.
- Mützen, Hauben und Nackenwärmer, die unter den Schutzhelm passen.
Worauf Sie bei der Auswahl achten
Wärme und Wetterschutz sind zwei verschiedene Dinge. Eine stark gefütterte Jacke ohne wasserdichte Außenlage ist bei Nassschnee durchnässt und wärmt dann nicht mehr, eine reine Hardshell hält trocken, bringt aber kaum Wärme mit. In der Praxis bewährt sich das Schichtprinzip aus Basisschicht, wärmender Zwischenschicht und wind- und wasserdichter Außenlage. Für Einsätze im Verkehrsraum muss die äußere Lage nach EN ISO 20471 zertifiziert sein, eine unzertifizierte Jacke über der Warnweste hebt deren Wirkung auf. Achten Sie auf Taschen, die mit Handschuhen erreichbar sind, und auf Bündchen gegen Zugluft.
Typische Einsatzfälle
Bestellt wird im Herbst, bevor die Rufbereitschaft beginnt, meist zusammen mit der Prüfung der Vorjahresausstattung. Wer im Winterdienst fährt, braucht eine Zweitgarnitur, weil durchnässte Kleidung zwischen zwei Nachtschichten nicht trocknet. Ausgeblichene oder mit Streusalz verkrustete Warnschutzteile werden vor der Saison aussortiert. Für Aushilfen und Saisonkräfte hält der Bauhof üblicherweise einen Satz in gängigen Größen vor. Kommunen mit kleiner Rufbereitschaft statten häufig nur die tatsächlich eingeteilten Personen vollständig aus und halten darüber hinaus wenige Sätze für Vertretungen bereit. Das begrenzt den Aufwand im Haushaltsjahr, setzt aber voraus, dass die Größen im Team erfasst sind und die Ausgabe dokumentiert wird.
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Alle RatgeberHäufige Fragen
Welche Warnschutzklasse gilt im Winterdienst?
Für Arbeiten im Verkehrsraum ist die äußere Lage nach EN ISO 20471 zu zertifizieren, im Betriebsdienst an Bundes- und Landesstraßen üblicherweise in Klasse 3. Die konkrete Festlegung trifft die Gefährdungsbeurteilung und der Auftraggeber.
Warum zwei Garnituren je Mitarbeiter?
Zwischen zwei Nachtschichten trocknet durchnässte Winterkleidung nicht. Ohne Wechselgarnitur wird entweder nasse Kleidung erneut getragen oder die Schicht startet ohne ausreichenden Schutz.
Wann ist Warnschutzkleidung auszutauschen?
Bei ausgeblichenem Fluoreszenzmaterial, abgelösten oder gerissenen Reflexstreifen und bei Verschmutzung, die sich nicht mehr auswaschen lässt. Gibt der Hersteller eine Höchstzahl an Waschzyklen an, ist sie die praktische Obergrenze.
Welche Handschuhe eignen sich für die Räumschicht?
Gefütterte Modelle mit Kälteschutz und griffiger, wasserabweisender Beschichtung, damit Schaufel und Bedienelemente sicher zu führen sind. Ein zu dicker Handschuh kostet Gefühl an den Bedienhebeln und wird abgelegt.
Passen Mützen unter den Schutzhelm?
Nur dünne Helmunterziehhauben, die der Helmhersteller zulässt. Eine dicke Mütze verändert den Sitz des Helms und damit seine Schutzwirkung, deshalb gehört sie nicht unter die Schale. Für Arbeiten ohne Helm sind normale Wintermützen unproblematisch und gehören in jede Ausstattung.
Bedarf an Winterbekleidung und Winterhandschuhe?
Lassen Sie sich vormerken. Wir melden uns, sobald Sie Winterbekleidung und Winterhandschuhe auf BauhofPartner anfragen und bestellen können. Anbieter erreichen wir vorher, um Sortiment und Profil gemeinsam anzulegen.
Lieber per E-Mail? info@asphalt-partner.de
